Der Maler Pratajev

 

 

Viele haben den Namen Pratajev schon einmal gehört, sei es durch die Bücher des Die Art – Sängers Makarios Oley, sei es durch die Lieder der Leipziger Speed-Akustik-Gruppe The Russian Doctors. Uber den Maler Pratajev wissen allerdings nicht alle Bescheid. Dabei ist Pratajevs Kunst spektakulär und sehenswert. Leider sind nicht mehr viele Bilder der Petroperbolsker Sammlung, der größten Pratajev-Sammlung, öffentlich zugänglich. Eine überaus erfolgreiche Auktion vor zwei Jahren, riß die Sammlung auseinander. Wir freuen uns daher umso mehr, in diesem Buch die Werke Pratajevs zeigen zu dürfen. Bilder aus Pratajevs kurzer Kubistischer Phase stehen neben Werken des Fruktizismus, dessen Erfinder oder Begründer er war. Pratajev lebte von 1902 bis 1961 und gilt als der bekannteste der unbekannten russischen Dichter. Den Maler Pratajev gilt es also zu entdecken

Makarios Oley: Pratajev - Medizin und Fetisch. Herausgegeben von Frank Bröker

 

Medizin und Fetisch

 

Das neue Buch (Herbst 2014) um und über den legendären russischen Dichter S.W. Pratajev beleuchtet vor allem seine Ambitionen, sich auf medizinisches Terrain vorzuwagen.

Da fundiertes Wissen für ihn nie eine Rolle spielte, glänzte er mit obskuren Heilmethoden und eigens dafür geschaffenen Krankheitsbildern. Genannt seien hier im Besonderen die »Bellsucht« oder die »Lungenschizophrenie«.

Doch damit nicht genug. Auch die dunkle Seite der menschlichen Gelüste, heute als »Fetisch« bezeichnet, gehörte zu Pratajevs Betätigungsfeld. Was uns heute in Lack und Leder spektakulär erscheint, hat in eher harmlosen Spielen Pratajevs und seiner Freunde seinen Ursprung. Der immer größer werdenden Anhängerschaft Pratajevs schenken Nachlassverwalter Makarios Oley und Herausgeber Frank Bröker ein Buch, welches basses Erstaunen hervorrufen dürfte und allen Freunden des schwarzen Humors eine festliche Lektüre sein wird.

 

Haus aus Stein 9 – Prumskis Bauernoper

 

Haus aus Stein 9

 

Der 9. Almanach der Pratajev-Gesellschaft aus dem Jahr 2017 öffnet seinen festlichen Vorhang anlässlich Pratajevs 100. Geburtstag und mit epochalen Ereignissen seiner musikalischen Erben, den Russian Doctors, schließt er sich mit heftigem Applaus. Hauptaugenmerk ist eine verschollen geglaubte Bauernoper des Erlenholzgitarristen und Pratajev-Freundes Anatoli Prumski. Das kurz nach dem Tod des Dichters entstandene Werk »Lasst Dalmatow friedlich schlafen« wurde in den frühen 1960er-Jahren im Rajon Rovtlovensk zu einer Institution, in Szene gesetzt durch den Heldenbariton Oleg Dramarow und der Sopranistin Nina Nitrokowa. Jeder Kolchos verzehrte sich nach einer Aufführung und nahm am Schicksal des von einer Erntemaschine überrollten Dalmatow samt seiner großen Liebe Jewgenjewna Perwollskaja, genannt »Die Kuschelige«, emotional gelitten teil. Sämtliche Pratajev-Forscherlager sind sich einig, dass mit der Wiederentdeckung dieses schwarzhumorigen Epos das bisher größte Stückwerk Sekundärliteratur pratajevscher Historie wieder zu Tage gefördert werden konnte. Vorläufig letzte Auszüge aus dem Band »Ich möchte eine Pflanze in deinem Garten sein« versprechen die Tagebücher der Helga »Peitscha« Bauer. In der Endphase ihres mehrjährigen Miloproschenskojer Aufenthaltes muss sie feststellen, dass auch für den tapfersten, hysterionischen Schmetterling das Flattern von Blüte zu Blüte an die Substanz geht. Ihr Weg führt sie schließlich nach Molybdanov. In der »Stadt der 1.000 Fischbrötchen« verliebt sich die Brandenburgerin in Jekaterina, der jüngsten Tochter Andrey Voyörovs. Schon bald wirft dieser strenge Vorsitzende des Stadtsowjets ein ungutes Auge auf das Treiben der beiden. Pratajev selbst steht in seiner Rolle als viel trinkender Philosoph unter dem Nenner der »Schnapspoesie« im Rampenlicht. Viele im Almanach erstmals vollständig versammelten Überlieferungen dieses Sujets fanden ihren Ursprung als Auftragswerke für Wirtshäuser. Dahingekritzelte Zigarettengedichte wie: »Nachbarstochter, troll dich an den Pranger, denn Schnaps macht schwanger« entstanden fast allesamt aus einer trunkenen Laune heraus. Sie wurden erschaffen, um eine Zeche zu begleichen oder um besonders beliebten Sorten zu huldigen. Auch Trinker müssen essen: Pratajevs Vorliebe für besondere Kulinarik wird im Kapitel »Ich brenn mir Schnaps und brat mir Schwein und Katze« u.a. mit der Rezeptur für den »Trovlower Miststollen« Genüge getan. Und wer immer schon wissen wollte, warum das Sitzen auf bunten Stühlen durchaus Gefahren birgt, der ist im 9. Haus aus Stein goldrichtig.

Haus aus Stein 8 – Der Abend ist gelungen

 

Haus aus Stein 8

 

Der 8. Almanach der Pratajev-Gesellschaft (Juni 2015) steht unter dem sangesstarken Motto »Der Abend ist gelungen«.

Zu Lebzeiten des »Puschkins von Miloproschenskoje«, wie S.W. Pratajev von seinen Verehrern gerne genannt wurde, war dieses Ansinnen Programm. Das gleichnamige Gedicht zeugte stets von unerschütterlicher Tragweite, wie etwa die Vorkommnisse um den betrunkenen Waisenchor beim 26. Trowlower Chorleitertreffen eindrücklich beschreiben. Den Job, mit Pratajev auf Reisen zu gehen, haben die Leipziger Musiker Makarios Oley (Die Art) und Frank Bröker Pichelstein übernommen. Auch sie erlebten in den letzten zwölf Jahren das ein oder andere doch sehr besondere Vorkommnis – davon zeugt ein tiefer Einblick in das Tourtagebuch der Russian Doctors. Pratajev eigenes Tagebuch »Erinnerungen eines Karussellführers« aus den 30er-Jahren ist ebenfalls Thema der Sammlung. Kürzlich wurden im weißrussischen Grodno bisher verschollen geglaubte Zigarettengedichte aus dem Teehaus Protnik wiederentdeckt. Diese konnten sowohl durch die Forscher um Valerie Kamtschatkin, als auch durch Vertreter der Absurd-Forschung um die Wissenschaftler namens Rymov ausgewertet werden. Erotische Sekundärliteratur liefern die Aufzeichnungen von Pratajevs brandenburgischer Geliebten, Helga »Peitscha« Bauer.

Pratajev III - Der Raucher von Bolwerkow

 

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Die Adepten wissen Bescheid! Mit dem großen Lesebuch „Der Raucher von Bolwerkow“ erschien 2009 erstmalig ein Standardwerk aus den längst vergriffenen Pratajev-Almanachen und viel neu entdeckten Material des Dichters S. W. Pratajev (1902-1961). Inklusive der nunmehr kompletten Sammlung der Kriminalfälle des Kommissars Igor Pavlowitsch, ausgewählter medizinischer Schriften und der „Lieder eines Veterinärs“, Anekdoten und Wissenswertes aus dem Leben Pratajevs, der Briefwechsel mit Verleger Wallgold und einer Übersicht bedeutender Personen in seinem Leben.

»Fast genauso vielseitig wie die Person Pratajev, ist der Inhalt des Buches, das unter anderem seine großen Werke beinhaltet... sie sorgen für allerfeinste Unterhaltung!« OX, 12/09 »... skurriler Lesespaß ... ein unverzichtbares Buch.« Federwelt, 12/09 1. Auflage 2009, 160 Seiten, zahlreiche Abbildungen.

Seit Herbst 2014 in der 2. überarbeiteten Auflage!

 

 

Haus aus Stein 7 - Jeder Schluck ist ein guter Schluck

 

 

Mit Veröffentlichung des 7. Almanachs der Pratajev-Gesellschaft, diesmal unter dem zweifelsohne gesellschaftlich mehrheitsfähigen Motto „Jeder Schluck ist ein guter Schluck“, scheuen die verschiedenen Forscherlager rund um den 1961 verstorbenen russischen Dichter S.W. Pratajev erneut keine Mühen. Sie berichten u.a. aus Schweden, Bulgarien, dem Mittleren Ural über neuerliche, teils fragwürdige Entdeckungen rund um das turbulente Leben und Wirken des „bekanntesten aller unbekannten russischen Landdichter“. Dem Originalwerk stellt sich mannigfache, teilweise erotische Sekundärliteratur (Tagebücher der Helga „Peitscha“ Bauer) zur Seite. Pratajevs „Goldene Vogelkunderegeln“ lassen den Ornithologen des 21. Jahrhunderts aufhorchen. Kulinarische Verführungen im Russland der 50er Jahre kommen mit den „Holzlöffelgerichten“ (Pratajevs große Küche: Ich brenn mir Schnaps und brat mir Schwein und Katze) nicht zu kurz. Übles Plagiatwerk wird mit einem letzten Kapitel über die Person des Wladimir Petrowitsch Uschakow abgeschlossen. Über Pratajevs musikalisches Vermächtnis berichten The Russian Doctors.

 

Haus aus Stein 6 - Rundblick vom Turm 

 

Haus aus Stein 6

 

Das Forscherkollektiv der Pratajev-Gesellschaft beschäftigt sich auch in der mittlerweile 6. Ausgabe des Haus aus Stein mit dem Werk, den Wegbegleitern, Bewunderern und Neidern des leider schon 1961 verstorbenen russischen Dichters, Hobbymediziners und legendären Trinkers Sergeij Waschowitsch Pratalinko, genannt Pratajev. Die Haus aus Stein-Serie ist für eingefleischte Fans seit Jahr und Tag Pflichtlektüre und gleichermaßen für den Neugierigen ein sehr guter Einstieg in die stetig wachsende Pratajev-Bibliothek. Wenn Sie Bulgakow, Nabokov oder Kaminer mögen, werden Sie Pratajev lieben.

 

Haus aus Stein II - Die Pratajev-Gesellschaft

 

Haus aus Stein 2

 

Die zweite Ausgabe des Journals der Pratajev-Ggesellschaft, gefüllt mit Beiträgen aus der Feldforschung, der gesamten Kartographie rund um Miloproschenskoje, überraschenden Zeitbezügen und - für alle Pratajev-Verehrer wohl das sehnsüchtig erwartete Bonbon - mit dem kompletten Pratajev - Gedichtband "Lila Nina".

104 Seiten im praktischen Format des Erfolgsliederbuches der Russian Doctors passen in jede Jackentasche und versüßen auch die langweiligste Familienfeier. Pratajev to go aus dem Verlag Andreas Reiffer in Meine.

Haus aus Stein 1 - Die Pratajev-Gesellschaft

 

 

Der erste Almanach der Pratajev-Gesellschaft aus dem Jahr 2007. Mit aufregenden Erkenntnissen, wahnwitzigen Thesen, Pratajev-Lyrik, Pratajev-Stories, Pratajev in Prague & Großenhain, Fälschungen und vielem mehr. Bestellungen über unsere Facebook-Seite.

Herausgegeben von Makarios und Frank Bröker Pichelstein. 1. Ausgabe im Zentralperiodikum der Pratajevgesellschaft, ca. 110 Seiten, reich illustriert.

Haus aus Stein 4 - Der Rüsselhund

 

 

Weitere Neuentdeckungen, dreiste Plagiate, Erstaunliches aus der Forschung (z.B. über die Bedeutung des Pratajev-Kürzels ?) und dem Tourtagebuch der Russian Doctors.

Herausgegeben von H. Makarios Oley und Frank Bröker Pichelstein, Februar 2010. 104 Seiten plus Kühlschrankmagnet "Jeder Schluck ist ein guter Schluck".

Haus aus Stein 3 - Die Erben Pratajevs 

 

 

Die dritte Ausgabe des Almanachs der Pratajev-Gesellschaft e.V. vereint Erstabdrucke in deutscher Sprache des verehrten Dichters, Plagiate sowie neuste Forschungsergebnisse über Rüsselhunde, die Stasi-Akte des Dichters und die Heilkunst des Hobby-Mediziners.

Inklusive Downloadcode für eine kostenlose und exklusive 3-Track-EP der Russian Doctors.Herausgegeben von H. Makarios Oley und Frank Bröker Pichelstein. 104 Seiten, Zahlreiche Abbildungen, 2009.

Haus aus Stein 5 - An der Schnapsbar

 

 

Frank Pichelstein Bröker und Makarios Oley (Hg.) Diesmal mit Forschungsarbeiten aus den längst vergriffenen Pratajev-Almanachen sowie weiteren Neuentdeckungen, dreisten Plagiaten und fast unglaublichem Bildmaterial.

Mit der 2011er-Ausgabe des Jahrbuchs der Pratajev-Gesellschaft werden außerdem die ersten Einträge des lange verschollenen Tagebuchs von Helga "Peitscha" Bauer veröffentlicht.

Das große Pratajev-Lexikon (2011) 

 

 

Frank Pichelstein Bröker und Makarios Oley (Hg.): Armschleim, Fütterungssucht, Lungenschizophrenie, das Teehaus Protnik oder die Gefrierkatastrophe von Bolwerkow werden im großen Pratajev-Lexikon genauso beleuchtet wie die unzähligen Weggefährten des unvergessenen Dichters.

Das Buch erschien am 23. Mai 2011, anlässlich des 50. Todestages Pratajevs, und wird - wie übrigens alle anderen Werke Pratajves auch - selbstverständlich in der Rubrik "Wissenschaft" u.a. bei der VG Wort geführt.

Wenn Sie Pratajev noch nicht kennen, sollte dieses Werk Ihr Einstand von A bis Z sein.

Das Große Liederbuch der Russian Doctors

 

 

Das Große Pratajev-Liederbuch in neuer Gestaltung aus dem Jahr 2010.

The Russian Doctors geben ihr geheimes Liederwissen preis. 58 Songs und Texte mit Gitarren-Grifftabelle, allen Akkorden, vielen Erklärungen & Entstehungsgeschichten einzelner Pratajev-Gedichte.

Fürs Lagerfeuer genauso geeignet wie für den geselligen Abend im Kreis der Lieben. Gefürchtet auf Schulhöfen, gefeiert bei den Junglehrerinnen.

Doktor Pichelstein garantiert: Bei Kauf eines Liederbuches gibt's eine Stunde Gratis-Schnell-Gitarrenunterricht nach einem Russian-Doctors-Konzert Ihrer Wahl.

 


 

 

 

 

 

Jetzt schlägt's 16 - The Russian Doctors im Jahr 2019

 

Genre: ehemals Akustik-High-Speed-Folk-Punk,

dann Post-Gothic,

jetzt Dark-Doom-Schlager (DDS)

 

Doctoren lassen es sich IMMER gut gehen

 

Im Dienste Pratajevs

Der Schnaps danach und die Zigarette davor

Doctor Makarios und Doctor Pichelstein wissen, wie es geht

 

Darf man mit der Zigarette im Mund Werbung machen? In diesen strengen Zeiten, da Fitness- und Gesundheitsgurus mit immer neuen lustfeindlichen Theorien die Bestsellerlisten bevölkern? Man MUSS, sagen die Russian Doctors, denn auch ihr großes Vorbild, der große Dichter und Wunderheiler S.W. Pratajev war ein Guru. Doch Pratajev feierte in seinen Texten das pralle Leben und ließ sich so manches Schwein schmecken. Er rauchte, er trank und ging auf die Jagd. Dies alles und noch viel mehr steckt in den Liedern der Russian Doctors. Tanzende Tierärzte, gefesselte Frauen und dicke Bäuche sind ebenso ein Thema wie rasierte Katzen und zu Schlipsen verarbeitete Lurche.

 

Dargeboten von dem schnellsten Akustikgitarristen der Welt, Doctor Pichelstein und der dunklen Stimme von Doctor Makarios, der ansonsten bei der Leipziger Kapelle Die Art seine Stimmbänder aufrauht, wird ein Feuerwerk der Lebensfreude abgebrannt, gewürzt mit mehreren Schüssen schwarzen Humors. Wer kann sich dem entziehen? Niemand!

 

 

 

 

Aktuelles Album: "Halbgötter in Punk"

Aktuelles Motto: Schneller als Eishockey und härter als die Tour de France

 

www.therussiandoctors.de www.upsound.de mail to Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

kuh

 

Label: Upart/Brachialpop. Vertrieb: Rough Trade

 

*Bookingmail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

*Label & Shop: www.upsound.de

 

*Community: www.facebook.com/therussiandoctors

 

Pressestimmen:

 

 

Mit herzhaften Trinkliedern und bizarren Kurzgeschichten aus dem Nachlass des russischen Exzentrikers und Dichters S.W. Pratajev, gemischt mit einer Prise schwarzen Humors, ist das Programm mitreißend volksnah. Da bleibt kein Auge trocken(…)

Eulenspiegel

 

Kein Wunder, dass sich die Herren Künstler im Laufe der Zeit mit ihren schwindelerregenden Geschichten überidentifizierten, jedenfalls ist ihnen unterwegs mehrmals die eigenen Identität abhanden gekommen (…)

Das Magazin

 

Es scheint Programm der Doctors zu sein, ihr Publikum zu fesseln, zu hypnotisieren, bis es ihnen widerstandslos in die bizarre Welt Pratajevs folgt. Kurze, knackige Songs prasseln auf den Zuhörer ein & ehe er sich vom Schock der durch das Dorf jagenden Biber erholt hat, tanzen Tierärzte und putzen sich Wirtshaustöchter den Dreck beim Bücken vom Schuh (…)
Sachsenrock

 

 

 



DIE NEUE CD ERSCHEINT im NOVEMBER 2017 und gehört nicht nur unter jeden Schnapsbaum


The Russian Doctors / Halbgötter in PUNK




The Russian Doctors / Manchmal wenn der Durst kommt



Das 2016er Album der Doctoren Makarios und Pichelstein - Erstmals legen The Russian Doctors eine reine Sammlung von Trinkliedern auf den Tresen. Neue Durstlöscher wie "Wodka Wodka" oder "Das Lied vom schönen Leben" begleiten uns zum "Wilden Burschen", der lautstark die Full Bottle Version von "Jeder Schluck" auf der Punk-Rock-Gitarre spielt. Nicht zu vergessen: Das begnadet schöne, russische "Vodka Vodka Voditschka" von Gastsängerin Tanja, so kann der Abend enden, so soll der Abend enden. Präsentiert von Wodkartell und Wodka Bulbash

The Russian Doctors / Live in der Schnapsbar




Das erste Live-Doppelalbum der Russian Doctors erschien am 17.09.2015 im Digipack. Mehr als zwei Stunden pralles Leben, mit der kompletten Zwischenmoderation von Doctor Makarios und einem erneuten Gitarrenweltrekord von Doctor Pichelstein. Zwei CDs zum Preis für eine, zwei Doctoren zum Preis für einen, aufgenommen im Leipziger Cafe Westen. Aufnahmeleitung: Doctor Naturton, Produzent: Dr. Jeans (Fliehende Stürme).

20 Jahre Draußen - der KIPPE-Sampler. U.a. mit The Russian Doctors (Auch die Ratte hat ein Herz)

 

Das Zweitausendeins-Label „Blue Angel“ veröffentlichte zum 20. Geburtstag der Leipziger Straßenzeitung KiPPE am 1. Juni 2015 die Jubiläums-CD „20 Jahre Draußen“, für die sich regionale und überregionale Liedermacher und Künstler zusammengetan haben. Die Idee zum Projekt stammt von Prinzen-Frontmann Sebastian Krumbiegel: Warum nicht das Jubiläum mit Musik begehen, Aufmerksamkeit für soziale Belange schaffen und der KiPPE so unter die Arme greifen? Der Ur-Leipziger trug die Idee an Zweitausendeins-Inhaber Michael Kölmel heran und konnte Neo Rauch für das Projekt gewinnen. Während der gebürtige Leipziger Meistermaler für das CD-Cover verantwortlich zeichnet, haben Musiker wie The Russian Doctors, Brockdorff Klang Labor, Tim Thoelke, The Fuck Hornisschen Orchestra oder eben Sebastian Krumbiegel insgesamt 17 Songs kostenfrei beigesteuert. Und Udo Lindenberg hat ein Grußwort eingesprochen. All dies für einen guten Zweck: Der Verkaufserlös kommt bis auf die Produktionskosten der KiPPE zugute.

 

The Russian Doctors / Wiege Deinen Rumpf - NEUE CD 2013 + Bonus "Rundblick vom Turm"


Wiege Deinen Rumpf

Knapp 300 Konzerte haben Doctor Makarios und Doctor Pichelstein bisher gegeben - und was als kleine Randnotiz begann, führte inzwischen zu ausufernder Begeisterung, insbesondere, wenn Doctor Pichelstein seinen Geschwindigkeitsrekord im akustischen Schnellgitarrespielen zu brechen versucht. Als mehrfache Stadtbezirks-, Landes-, Europa- und Weltmeister haben The Russian Doctors sportlich alles erreicht, doch auf den Gebieten Lyrik und Musik gibt es noch viel zu tun. Zu groß ist der Nachlass Pratajevs, als dass man sich auf dem Errungenen ausruhen könnte und somit legen die Leipziger Musiker im Jubiläumsjahr 2013 konsequent eine neue Sammlung von Liedern vor. „Kinderlieder für Kleintierzüchter und Binnenfischer“ steht diesmal im Untertitel des mittlerweile 7. Albums, welches Wiege deinen Rumpf heißt.

The Russian Doctors / Männer die am Feldrand stehen


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Das nunmehr 6. Album der Wunderheiler aus dem Jahr 2010 befasst sich wieder mit "Heimatliedern" der besonderen Art. Genialer Wahnsinn in Wort und Musik, ein Album so rund wie ein "Löffel aus Holz". Inclusive dem Lieblingssong aller Pratajev- und Russian Doctors-Fans "Jeder Schluck ist ein guter Schluck" als notwendigem Bonustrack.

The Russian Doctors / Best of the Halbgötters


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3. Auflage! Das 5. Album der Russian Doctors ist gespickt mit rasanten Hits und neuem, frappierendem Material. "Pferdelunge", "Schlips Aus Lurch" und "Auf dem Kannapee ein Girl" sind neue kleine Sahnetörtchen für die Fans der Doctors, während die Prumskibeatversion von "Auch die Ratte hat ein Herz" und "Der Rotarmist" der Gastcombo Die Pest fette Schinken abgeben. Mit dem Schinken nach der Wurst werfen, könnte man angesichts von 19 Songs voll praller Absonderlichkeit sagen. Pratajev-Texte vom Feinsten, eben The Best Of The Halbgötters.

The Russian Doctors / Tote Katzen im Wind


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3. Auflage! Es kracht gewaltig in Pratajevs Gebälk. Tote Katzen in Rock´n´roll-Manier und auch sonst haben die Doctors auf ihrem 4. Album so manchen Beat versteckt. Tierlieder und Sauflieder und ganz versteckt ein Original Pratajev-Song von 1960...

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Wieder da im neuen Gewand, in der Reihe "Objects Of Rarity". 

Mit einigen sehr interessanten Demoversionen bestückt. Inkl. "Man weiß nicht wie es geht". Das gute alte Schrammelstück von 2003. Die Doctors akustisch und ungeschliffen.

The Russian Doctors - Rundblick vom Turm


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Derzeit nur als Download verfügbar? Auch! Die CD "Wiege Deinen Rumpf" enthält nämlich als Bonus: Das Debüt aus dem Jahre 2003, als die Doktorarbeiten der Herren Makarios & Pichelstein noch an der Universität St. Petersburg geschrieben wurden. Aus einzelnen Pratajev-Kapiteln daraus entstanden erste Liedtexte, es folgte eine Studiowoche mit anschließender Tour. Alles war geboren.

The Russian Doctors / Gefesselt


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Nach kurzer Überredung fand sogar Die-Art-Gitarrist Thomas Gumprecht den Weg zum Studiomikro als Gastdoktor für die Gottesacker-Ballade "Unterm Birkenbaum". 2004 standen die Freunde des Fetisch Kopf und waren derart glücklich, dass wir diese CD mittlerweile 4x (!) nachpressen lassen mussten.

Makarios liest Pratajev / feat. The Russian Doctors

 

Makarios liest Pratajev aus dem Jahr 2006. Eine Stimme wie aus einem Holzgebiss. Derzeit nur über die Pratajev-Gesellschaft bei Verlängerung einer Mitgliedschaft erhältlich.

 

 

 


Erlenholz und Gruftruforgien
Die Entstehungsgeschichte der Russian Doctors 



So manchen Dichter schluckte schon das Dunkel der Vergessenheit, nicht aber Pratajev. Dank der heroischen, aufopferungsvollen Kulturarbeit der Russian Doctors bleibt der Dichter der Birkenhaine und Steppenränder in unserer Erinnerung und lebt als frohes Bild den Superstars der Neuzeit vor, wie ein gehaltvolles Leben eben zu leben ist. Mindestens 40%ig muss es sein, klar und rein und durchaus bereichert von so mancher Dorfschönheit.

Eigentlich ist Pratajev ja schon lange tot. Und gut 40 Jahre nach seinem Ableben dürften auch die Würmer und Schnecken, Milben und Zecken, Maden und sonstigen am Zersetzungsprozess beteiligten Widerlinge satt und zufrieden von dannen gekrochen sein. Aber Pratajev lebt. Nicht dass er uns in irgendeiner Weise körperlich begegnet, als Zombie, als sehr junge Schwesternschülerinnen erschreckt, nein, Pratajev lebt als Befehl: Schreib diesen Text und forme jenes Buch, singe dieses doofe Lied undkomponiere dazu eine garstige Melodie.



Diese Worte und Sätze hallen durch die Nacht, wenn Künstler in ganz Deutschland grübelnd über ihre Zukunft nachdenken. Und der Befehl hat Erfolg. Immer mehr Material aus Pratajevs Nachlass wird entdeckt, immer mehr Songs entstehen, als harte Rockmusik getarnt oder als Lied am Lagerfeuer, selbst das Fernsehen konnte im Jahr 2002 nicht widerstehen und jagte einen unschuldigen Komparsen durch das Dickicht Leipziger Randbezirke, denn Pratajev hatte den Befehl gegeben: „Drehe diesen Film.“ Diesen Befehl verstanden verschiedene Personen etwas falsch, denn es entstand nur ein kurzer Beitrag, doch was soll‘s, immerhin.


In diesem, dem Jahr 2003, entdeckte Pratajev eine neue Form des Befehle-Gebens. Eine verwunschene Erlenholzgitarre, gebaut in Münster in Westfalen, diente ihm als Werkzeug, einem unschuldigen jungen Mann den Befehl einzugeben: „Singe Lieder, singe Heimatlieder, mit einer Gitarre, wie sie einst mein treuer Freund und Begleiter Anatoli Prumski besaß.“ Dieser unschuldige junge Mann, gerade nach Leipzig gezogen, hatte keine Chance, sich zu widersetzen. Flugs eilte er zu dem besessensten aller Pratajev-Befehle empfangenden Künstler, den man Makarios nennt und welcher schon berühmte Punk-Rock-Kapellen mit seiner Stimme verzierte. Makarios arbeitete gerade an einem weiteren, dem Meister huldigenden Werk, da er und sein Verleger Wallgold jr. den Doppelbefehl: „Macht das Buch“ bekommen hatten, musste jedoch sofort seine Arbeit unterbrechen, als der junge Mann aus Münster an sein Atelier klopfte und bat: „Oh Sänger von Wissmut, Sänger von Die Art, Sänger von Prumskibeat, ich brauche Deinen Rat.“


 


Hastig erzählte der junge Mann, welcher den eindeutigen Namen Pichelstein trägt, dass er eine CD produzieren müsse, mit Texten des berühmten und viel zu früh verstorbenen Pratajev, und er, Makarios, sei der einzige, der ihm dabei helfen könne. Makarios grübelte, sagte, „Komm morgen wieder“ und griff in das Fach mit den geheimen Unterlagen. Echte Manuskripte des toten Dichters lagen da, unentdecktes Material zuhauf und einige der Gedichte gab er diesem Pichelstein mit auf den Weg.

Am nächsten Tag hatte Pichelstein zehn Lieder komponiert und der zufriedene Pratajev befahl gar gütig: „Nun, nimm es auf und bring es auf diesen kranken Musikmarkt.“ Er schickte noch eine ganze Orgie von Gruftrufen, mit denen er einst seine Lesungen abschloss, hinterher und Makarios und Pichelstein nahmen eine herzallerliebste CD auf.


Pratajev selbst, durch sein zeitiges Ableben an direkter Mitarbeit verhindert, überwachte das Gelingen, klopfte Veit, dem Techniker im Midas-Tonstudio diverse Male anerkennend auf die Schulter und gab so manche Anekdote aus seinem Leben preis. Wie das geht, wollt ihr wissen? Ein Toter redet? Das ist ganz einfach, wenn ihr einmal Makarios im Studio besucht. Der steht dann vorm Mikrofon und kann nicht singen, weil Pratajev ihm Unmengen an blöden Sprüchen auf die Zunge legt.
Zu Lebzeiten war Pratajev natürlich nicht nur Dichter und Sänger. Er war Karussellführer, Hilfszahnarzt, Mineralwasserquellenbesitzer, Maler und Erfinder der Katzenrasur. In seinen Büchern wurde gesoffen, gehurt und gemordet, in seinen Gedichten pries er das pralle Leben der russischen Weiten. Inzwischen gelangte durch einen gar barschen Befehl das Gedicht „Lange Haare“ sogar in ein deutsches Schulbuch.

Neugierig geworden? Ungläubig staunend? Dann holt Euch die Bücher, holt Euch die Platten und kommt in die Pratajev-Gesellschaft, denn all das gewährt tiefe Einblicke in das Schaffen des Meisters. Los jetzt! Das ist ein Befehl.


Und wie man sieht - Alles trägt Früchte: 


angler



Selbst Katzen würden Pratajev kaufen: 



Bild: © Ives Zander

 

Wir schreiben 2019, das 16. JAHR der Russian Doctors

IM DIENSTE PRATAJEVS

 

410 Konzerte sind gespielt

 

Nächstes öffentliches Konzert mit eingebautem Spektakulum:

03.08.2019 Pirna - Hofnacht

 

 
FÜR Anfragen, Bestellungen & Kontakt:
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Doktor Makarios (Die Art) & Doktor Pichelstein sind die leibhaftigen Vertreter des 1961 verstorbenen Dichters S.W. Pratajev auf Erden & konzertieren seit Mitte 2003 bis in alle Ewigkeit. Und damit das auch so bleibt, folgt ihren Erlenholz- und Gruftruforgien. Herzlich Willkommen, liebe Freundinnen, Freunde, Lebefrauen und Männer, die natürlich nicht nur am Feldrand stehen. Und wenn schon, dann natürlich mit der Flasche in der Hand.
 
 
 

 

 

 

AKTUELLER TONTRÄGER (LP/CD)

 

 

 

Der Kampf gegen den Durst geht ungebrochen weiter:

 


 

Privat-Parties sind drin.

Einfach melden.

 

 

 

DIE OBER-WÄSCHEKOLLEKTION... (gibt's auch als "Gefesselt")